Zuckerhut

Zuckerhut war in der Vergangenheit ein typisches Lagergemüse, das für „frischen“ Salat im Winter sorgte. Die Köpfe können wie Chinakohl quer geschnitten werden, wodurch dann dünne Streifen entstehen. Auch zum Gratinieren und Kochen ist er wie Chicorée geeignet.

Zuckerhutsalat, auch Fleischkraut (Cichorium intybus var. foliosum) genannt, gehört zur Familie der Korbblütler (Compositae) und stammt aus Italien. Wie Radicchio, Catalogna und Chicorée zählt man den Zuckerhutsalat zu den Zichoriensalaten, denen Ursprungsart die wild wachsende Wegwarte ist. Als leicht anzubauendes Herbst- und Wintergemüse können Sie den Zuckerhutsalat auch dann noch ernten, wenn es meist keine anderen Salate mehr gibt.

Ab Oktober, etwa acht bis zwölf Wochen nach der Pflanzung, kann Zuckerhutsalat geerntet werden: Die Köpfe werden entweder direkt über dem Boden abgeschnitten oder mit dem Wurzelballen ausgegraben, um sie einzulagern. An einem dunklen und kühlen Ort in Zeitungspapier eingeschlagen lässt sich der Zichoriensalat gut lagern.
Entfernen Sie zur Verarbeitung des Salats die äußeren Blätter und bereiten Sie die Köpfe möglichst frisch zu – entweder als Salat oder mit anderem Herbst- und Wintergemüse leicht gedünstet. Die zarten Blätter des Zuckerhutsalats schmecken aromatisch und leicht nussig.

Saison: ab Oktober

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frischer Zuckerhut